Homeoffice... von A bis... 1

Homeoffice… von A bis…

Willkommen auf meinem Blog, auf dem ich hier und da mehr oder weniger geistreiches über meine Arbeit und meine Arbeitsweise als Freier Grafik-Designer schreiben möchte.

Aktuell sammeln ja viele zum ersten Mal – und durchaus unfreiwillig – Erfahrung mit dem Thema „Homeoffice“. Auch ich bin seit dem Start meiner Selbstständigkeit ein „von zu Hause aus“ Arbeiter und erinnere mich noch gut daran, wie ungewöhnlich das zu Beginn war. Schliesslich war ich ja 14 Jahre Agenturleben als Angestellter gewohnt, nine to six und eben alles in geregelten Bahnen.

Sich an diese andere Arbeitsweise zu gewöhnen war ein längerer Prozess. Wenn ich morgens nicht um 9 am Rechner war wurde ich hippelig… So kann ja eine Selbstständigkeit nicht funktionieren, wenn man sich gehen lässt – alle Anderen arbeiten jetzt schon. Und natürlich war zur „Gründerzeit“ auch nicht immer was zu tun. Ok… genauer gesagt es war eigentlich erstmal fast gar nichts zu tun. Kunden mussten her, denn die hatte ich nicht – wie das so gerne oft gemacht wird – von meinem alten Arbeitgeber „mitgenommen“.

Ein Lichtblick war bei Zeiten, dass ich für G+R Business-Kommunikation in Pfungstadt hier und da etwas machen konnte. Vielen Dank dorthin für die Starthilfe!

Kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, wenn man nicht die klassischen Arbeitszeiten „einhält“ ging mit der Zeit immer leichter. Heute sehe ich es als einen der größten Vorteile dieser Arbeitsweise, dass ich arbeiten kann, wann ich will. Wichtig ist lediglich, auf eine gewisse Stundenzahl pro Tag zu kommen. Man arbeitet also gerne auch mal bis spät in die Nacht, war dafür aber morgens erstmal gemütlich Einkaufen oder ähnliches.

Um die Arbeitszeit dann auch effektiv zu nutzen bedarf es der konsequenten Selbstorganisation… ein spannendes Thema – für meinen nächsten Beitrag.