Wenn das Homeoffice einen wegen mangelnder Selbstorganisation auffrisst.

Homeoffice-Horror

Homeoffice – Selbstorganisation vs. sich selbst quälen… (Teil 1)

Selbstorganisation? Learning bei Katastrophe… Auch ich habe das hinter mir und kann von Glück sagen, dass sich der Datenverlust jeweils in Grenzen hielt. Nerven und Zeit kostet es trotzdem, wenn mal plötzlich das Arbeitsgerät den Dienst quittiert.

Ob das Homeoffice funktioniert oder einen auffrisst hängt dabei von vielen Faktoren ab. Einer ist die richtige technische Selbstorganisation. Hier lohnt es sich, Zeit zu investieren, um selbige dann zu Sparen – denn nichts bremst mehr als ein gepflegtes Chaos.

Wie sichere ich meine Daten so, dass sie wirklich sicher sind? Wie stelle ich sicher, dass ich immer drauf zugreifen kann? Wie kann ich meine Arbeitsumgebung so gestalten, dass ich mich auf das Wesentliche konzentrieren kann? 

Für mich ist das bis heute ein ständiger Optimierungsprozess, der mit der Erkenntnis begonnen hat, dass man immer mit aktueller und professioneller Software arbeiten sollte. Geld sparen führt hier zu nix.

Zu Beginn versuchte ich mich noch im Layouten mit einer alten bezahlten Version von QuarkXpress (…das war früher mal der Industriestandard für Grafiker). Dummerweise hatte QuarkXpress genau da seine Grenzen, wo es dann wirklich interessant wird: beim schreiben druckfähiger PDFs… Bilder bearbeiten? Warum nicht mal Gimp testen, das kostet ja nix. Logos designen? Ach da ist ja auch eine kostenfreie Alternative…

Es vergingen keine zwei Wochen und ich war weichgekocht. Wenn Software immer nur die Hälfte dessen bietet, was man braucht, umständlich zu bedienen ist und sich nicht mit anderer Software verträgt, dann ist das Sch()%&/(%$(…

Also – saurer Apfel – ein Adobe Abonnement abgeschlossen um endlich richtig arbeiten zu können. Dumm nur, dass dafür auch gleich ein neuer Rechner mit mehr Power nötig wurde. Dieser lies sich nach einigen Wochen plötzlich nicht mehr hochfahren und ich war trotz Datensicherung mehrere Tage nicht in der Lage zu arbeiten. Heute noch danke an den Service von Gravis, der die Kiste wieder zum Leben erweckt hat.

Der Lerneffekt war: Daten vom Rechner trennen, so dass man im Notfall direkt von einem anderen Computer aus weiter arbeiten kann. Aber einfach nur auf eine externe Festplatte speichern ist zu kurz gesprungen, weshalb die nächste Investition nötig wurde. Ich habe mich für eine eigene Cloud-Lösung mit integriertem Raid-System entschieden…

Und jetzt auf Deutsch: Meine Daten liegen doppelt gesichert auf einer WesternDigital MyCloud und ich kann auch über das Internet auf sie zugreifen. Mein Computer ist jetzt tatsächlich nur noch eine Fernsteuerung – alle Daten sind ausgelagert.

Ganz glücklich war ich aber noch immer nicht, denn irgendwie ging das Öffnen und Speichern von Dateien übers wlan elendig langsam. Hier war der Schuldige aber schnell gefunden, denn der standardmäßig gelieferte Router von 1und1 war für schnelles Datenschieben einfach nicht geeignet.

So musste ich nochmal Geld in die Hand nehmen und habe mich für das aktuelle Spitzenmodell von Fritz entschieden nebst Powerline-Erweiterung, damit mein Büro auch bestens verbunden ist. Jetzt geht das Datenhandling schnell, zuverlässig (naja, meistens…) und sicher vonstatten. So wie das sein muss 🙂 

Um professionell arbeiten zu können war aber noch einiges mehr nötig, speziell was die Software betrifft. Es ist geradezu unglaublich, wie viel Zeit man sparen kann, wenn man die richtigen Tools verwendet. Darum wird es dann alsbald in Teil 2 gehen.

Follow my blog with Bloglovin